Veranstaltungen 2022

Stadtteil Initiative Ost-Läufer

9.Juli, Kerstin Schaefer Wunderbude

-Wundertüten für alle & Black Whiteout Poetry galore-

Kunst für alle und mit allen

 

Kerstin Schaefer springt in den Ring! Die Stuttgarter Bildende Künstlerin (Malerei/Performance & Installationen), deren Atelier zufälligerweise im schönen Ostheim in 1000m Luftlinie zum Projektraum OSTEND angesiedelt ist, 

verwandelt am Samstag, dem 9. Juli 2022 den Projektraum OSTEND in die eintägige KERSTIN SCHAEFER WUNDERBUDE 

Jede/r Besucher:in erhält (solange der Vorrat reicht!) eine von der Künstlerin befüllte und zugenähte Wundertüte mit einer Unikat-Poesie-Grafik darin und ist dabei eingeladen, die vor Ort vorhandenen Holzskulpturen mit zur Verfügung stehenden Farben zu bemalen und sich eine davon mitzunehmen.

Ein gemütliches, arbeitsames MITEINANDERSCHAFFEN und BEIM SCHAFFEN DABEISEIN wird möglich.

Dazu: Gute Laune und Musik!

www.kerstinschaefer.com

instagram@sure_painting_K

 

"OSTEND-Comics", 1. bis 27. Mai 2022

Im Monat Mai wurde im Projektraum OSTEND der sogenannten neunten Kunst, der Graphic Novel, dem Bande Dessinée, in Form eines temporären Comicladens gehuldigt. Internationale Künstler*innen gaben Einblick in ihre Arbeit. Im Rahmen der Ausstellung fanden unterschiedliche Aktionen mit den Künstler*innen statt.

Folgende Künstler*innen waren bei OSTEND-Comics vertreten:

Tanja Esch (Hamburg), Andreas Hykade (Stuttgart), Rina Jost (Frauenfeld, CH), Wolfgang Keller (Freiburg), Nicolas Le Bar alias Nikolaz (F), Nils Knoblich (Kassel), Josephine Mark (Leipzig), Kerstin Wichmann (Hamburg)

 

Aktionen:

Sonntag, 1. Mai, ab 16 Uhr, Eröffnung, Fensterzeichnungen mit Rina Jost

Rina Jost, geboren 1987, lebt und arbeitet als selbstständige Illustratorin und Comiczeichnerin in Frauenfeld (Schweiz). Sie hat Illustration Fiction an der HSLU Design & Kunst in Luzern studiert. Ihre Arbeiten wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, ihr neues Comicbuchprojekt gehört zu den Finalist*innen des Comicbuchpreises 2022 der Berthold Leibinger Stiftung. Rina ist eines der Gründungsmitglieder der Schweizer Gewerkschaft für Illustrator*innen innerhalb der syndicom. Website: www.rinajost.ch

Dienstag, 3. Mai, 18 Uhr,  Josephine Mark liest aus ihrem Comic "Murr"

Josephine Mark wurde 1981 in Naumburg/Saale geboren.Sie studierte Kultur- und Medienpädagogik an der Fachhochschule Merseburg und begann neben dem Studium Plattencover, Plakate und Flyer für Bands und studentische Projekte zu gestalten. Ab 2006 arbeitete sie in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Moritzbastei.Seit 2018 ist sie als freiberufliche Illustratorin und Grafikdesignerin in Leipzig tätig. Unter dem Label puvo productions veröffentlicht sie außerdem seit 2004 Comics, Cartoons und Illustrationen.In ihren meist humorvollen, oft nachdenklichen Geschichten beschäftigt sie sich mit Alltagsphilosophie, Gesellschaft, Psychologie und Themen der Naturwissenschaften. Ihre Figuren sind meistens Tiere mit frechem Mundwerk, haben Ecken und Kanten, Herz und Verstand. Josephine Mark gehört zu den Finalist*innen des Comicbuchpreises 2022. Mehr von der Autorin im Netz: josephinemark.depuvoproductions.com Facebook/Instagram: @puvoproductionsKontakt: mail@puvoproductions.com

Samstag, 7. Mai, 16 bis 20 Uhr: Gespräch und Signierstunde mit Wolfgang Keller

Wolfgang Keller, Jahrgang 1965, studierte von 1987 bis 91 Grafikdesign mit Schwerpunkt Illustration in Freiburg. Einige Jahre arbeitete er beim Ehapa Verlag in Stuttgart. Seit 1998 ist er selbständiger Illustrator und Comiczeichner im Raum Freiburg tätig.

Freitag, 27.5., 19 Uhr: Finissage,  Andreas Hykade zeigt seine Pop-Drawings und legt die passende Musik auf

Andreas Hykade wurde geboren im Sommer der Liebe und wuchs im bayrischen Wallfahrtsort Altötting auf. Seit er erwachsen ist, realisiert er Animationsfilme für Erwachsene. Seit er Vater ist, realisiert er auch Animationsfilme für Kinder. Seit 2021 illustriert er seine Lieblingssongs. Im Projektraum OSTEND präsentiert er erstmals die Zeichnungen zu dem Album „The Basement Tapes“ von Bob Dylan.

"OSTEND-Comics" fand  in Cooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart und dem ITFS, dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart, statt

"Mr. Record Man", 12.2. bis 13.3.

Ben El Halawany und Andreas Vogel

Die beiden Künstler setzen sich mit der kulturellen und sozialen Signifikanz des Schallplattenladens in Vergangenheit und Gegenwart auseinander.

Vinylschallplatten erleben im Moment einen Boom wie seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht mehr und selbst Tchibo verkauft Plattenspieler. Inwieweit Fachgeschäfte davon profitieren können, was sie zu besonderen Orten mit eigenen Codes und Verhaltensregeln macht, was die Aura des physischen Tonträgers ausmacht und wie das Internet den Plattenladen verändert hat, wollen Ben El Halawany & Andreas Vogel in ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung untersuchen.

Dabei setzen sie sich auch mit ihrer eigenen Verhalten als langjährige Plattenkäufer und Diskjockeys auseinander, ihrer Faszination für die Gestaltung der großformatigen Lp-Cover, des Mediums an sich und der Vergänglichkeit von Moden und Musikstilen. Musikalische Veranstaltungen vor Ort, künstlerischer und sozialer Diskurs über Pop und seine Tonträger/Kanäle machen den Projektraum zu einem imaginären Plattenladen auf Zeit.

 

Fotos: Steffen Grashoff und Veranstalter